Bild Flyer verteilen als Schülerjob

Schülerjob: Flyer verteilen

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Bild: alami #AS0F28

Ein relativ einfacher Nebenjob, den du ohne große Vor­kennt­nisse machen kannst, ist das Ver­teilen von Flyern, also Werbe­zetteln. Dir selbst ist bestimmt auch schon mal so'n Ding in die Hand gedrückt worden. Daher weißt du, dass die Ver­tei­lun­gen immer dort statt­finden, wo sich viele Menschen aufhalten: in Fuß­gänger­zonen, auf Einkaufs­straßen, in Shopping-Malls, auf Ver­anstal­tungen oder Konzerten, in Bahn­höfen, auf Stadt­festen oder Park­plätzen von Super­märkten.

Meist geht es darum, Passanten auf ein neues Geschäft, Produkt oder irgendeine Sonder­aktion hinzuweisen. Dabei kann dein Auftrag lauten, die Flyer an alle Leute zu verteilen, die an dir vorbeigehen oder – und das ist öfter der Fall –, dass du nur an eine bestimmte "Zielgruppe" verteilst. So müsstest du z.B. Flyer für ein neues Nagel­studio vorzugsweise an Frauen verteilen, weil diese deutlich öfter zur Maniküre gehen, als ältere Herren. Daher ist es in diesem Fall für den Job wichtig, dass du in der Menge der Passanten schnell deine "Zielpersonen" erfassen kannst und auf sie zugehst, um den Werbezettel an die Frau zu bringen.

Falls du nicht direkt vor einem Geschäft arbeitest, sondern frei in der Gegend rumläufst, solltest du dich vorher bei deinem Arbeit­geber erkundigen, ob eine Erlaubnis vorliegt. Verteilungen im sog. "öffent­lichen Raum" müssen nämlich bei der Stadt- oder Gemeinde­verwaltung angemeldet werden, bzw. muss eine Erlaubnis vom Eigentümer vorliegen, wenn du z.B. in einem Bahnhof verteilst. Du selbst kannst zwar im Regelfall nicht für eine uner­laubte Verteilung verant­wortlich gemacht werden, dir aber die eventuelle Peinlichkeit ersparen, dich z.B. vor den Mitarbeitern des Ordnungs­amtes rechtfertigen zu müssen.

Und Achtung: Werbezettel an Fahrrädern anzubringen ist genauso verboten wie Flyer hinter Scheiben­wischer zu klemmen oder Visiten­karten an Seiten­fenstern bei Autos einzustecken. Auch das Aufbringen von Aufklebern solltest du auf jeden Fall ablehnen, falls dein Auftraggeber dies von dir verlangt!

Als Flyer-Verteiler/in darfst du keine Hemmungen haben, auf fremde Menschen zuzugehen. Da du im direkten Kontakt mit potenziellen Kunden stehst und deinen Auftrag­geber repräsentierst, sind ein gepflegtes Äußeres und freundliches Auftreten ebenfalls wichtige Eigen­schaften für diesen Job. Und weil so eine Verteilung gerne mal ein paar Stunden dauern kann, solltest du auch eine gewisse Ausdauer mitbringen. Aber gerade im Sommer kannst du mit dieser Neben­tätig­keit ein paar nette Stunde an der frischen Luft verbringen und gleichzeitig deine Kasse aufbessern. Doppelten Spaß macht es natürlich, wenn du mit einer Freundin oder einem Freund im Team arbeiten kannst. Nicht zu unterschätzen sind übrigens die Flirt-Mög­lich­kei­ten, da du ja auf jeden Fall immer einen guten Grund hast, die eine oder den anderen anzusprechen ;)

Auch wenn das Verteilen von Werbe­zetteln keine wirklich anspruchs­volle Tätigkeit ist, sollten für Durch­halte­vermögen und Dauer­grinsen schon mindestens 7 – 8 Euro pro Stunde für dich rausspringen.