Bild Trödeln oder Online-Verkauf als Schülerjob

Schülerjob: Gebrauchtes verkaufen

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Bild: istockphoto #67364117

Wenn du dich so deinem Zimmer umschaust, wirst du sicher einige Sachen sehen, die zu Staub­fängern mutiert sind. Ob nun Bücher, DVDs, Konsolen­spiele, altes Elektronik­zeugs oder Deko­krempel. Auch bei deinen Klamotten gibt es bestimmt Hosen, Shirts oder Schuhe, die du nicht mehr trägst, die aber noch gut in Schuss sind. Du kannst natürlich warten, bis die Sachen komplett zerfallen oder irgendwann einfach wegge­worfen werden. Du kannst sie aber auch verkaufen und somit zu Geld machen!

Offline verkaufen...

Der Klassiker hierfür ist der Trödelmarkt. Auf der Website deiner Stadt oder Gemeinde findest du im Regelfall aktuelle Termine ausgeschrieben. Auch auf Straßen- oder Gemeinde­festen wird nicht selten getrödelt. Hier kannst du auf einem Stand alle deine Sachen anbieten und lernst nebenbei noch, wie man ordentlich verhandelt. Bedenke aber, dass du für deine Stand­fläche meist eine kleine Miete bezahlen musst.

Der Verkauf auf dem Trödelmarkt kann jedoch mitunter sehr anstrengend sein. Du musst halt früh raus und alles aufbauen, den ganzen Tag auf deinem Stand parat stehen und nach­mittags/abends wieder alles abbauen. Im Zweifel regnet es auch noch, weshalb ein Teil der Kundschaft ausbleibt. Bei Indoor-Trödel­märkten kannst du aber zumindest diesen Faktor aus­schlie­ßen.

Aber: Trödelmärkte haben immer eine besondere Atmosphäre und wenn du den Stand mit einer Freundin oder einem Freund teilst, wird es sicherlich ein mega-lustiger Tag!

... oder übers Internet

Etwas bequemer geht es online. Sehr bekannt für Gebrauchtes ist die Auk­tions­plattform eBay, bei der du deine Sachen in erster Linie versteigern kannst. Durch die Verstei­gerung kannst du unter Umständen sogar mehr Geld bekommen, als du ur­sprüng­lich geplant hast. Wenn du Pech hast, inte­ressieren sich aber nicht so viele Leute für das eine oder andere Teil und du bleibst mit deinen Ein­nahmen unter deinen Erwar­tungen. Ist eben eine Auktion! Das Einstellen der Produkte ist hier für Privat­personen kostenlos, du musst allerdings 10 Prozent vom erzielten Verkaufs­preis an eBay abgeben – also nur zahlen, wenn erfolgreich verkauft.

Beim eBay-Ableger eBay Kleinanzeigen kannst du komplett kostenlos inserieren, musst aber hier einen Preis festlegen, der dann auch bindend ist. Natürlich möchtest du einen möglichst großen Gewinn mit deinen Sachen einfahren. Wenn du deine Preise allerdings zu hoch ansetzt, wirst du schnell merken, dass du darauf sitzen bleibst. Auch solltest du nicht zu ungeduldig sein. Es kann durchaus mehrere Wochen dauern, bis jemand genau das sucht, was du gerade anbietest.

Als weitere kostenlose Verkaufsplattformen sind hood.de und die Apps shpock und Stuffle zu nennen. Was viele nicht wissen, auch bei amazon kannst du deine gebrauchten Sachen anbieten.

Der Verkauf deiner Sachen ist nicht besonders aufwendig. Für das Einstellen musst du sie lediglich foto­gra­fieren, einen Beschrei­bungs­text verfassen und den Preis fest­legen. Bedenke jedoch, dass die Sachen bei erfolg­reichem Verkauf auch verschickt werden müssen, wofür du passende Kartons benötigst. Hinzu kommen Porto­kosten, die aber im Regel­fall der Käufer übernimmt.

Speziell für Elektronik­artikel hat sich das Portal reBuy etabliert, also für ge­brauch­te Handys, Tablets, Konsolen, Spiele, Kameras, DVDs etc. Auf der Website kannst du den Artikel auswählen, den du los­werden möchtest und reBuy nennt dir direkt einen Fest­preis, für den sie ihn dir abkaufen – ohne dass du auf einen Käufer warten musst. Ob der ange­botene Preis für dich okay ist, musst du dann selbst entscheiden.

Falls du deine Schätze erfolgreich verkauft haben solltest, frag' vielleicht mal deine Eltern oder durchforste euren Keller, ob hier noch Gegen­stände lagern, die du versilbern kannst. Oder biete deinen "Verkaufs­service" auch deinen Nachbarn (Aushang im Treppen­haus!) an – vermutlich hat auch hier fast jeder alten Plunder, den er nicht mehr benötigt und loswerden möchte. Lass' dir einfach von ihnen einen (realisti­schen) Wunsch­preis nennen und vereinbare, dass du alles, was drüber liegt, behalten kannst – quasi als deinen Lohn.

Bitte beachte: Für die Nutzung der oben genannten Portale muss man volljährig sein! Wenn du deine Sachen darüber verkaufen möchtest, muss die Anmeldung dort über deine Eltern erfolgen.