Bild Haustierbetreuung als Schülerjob

Schülerjob: Haustier­betreuung

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Bild: istockphoto #523694349

Wer ein Haustier hat, muss sich täglich darum kümmern: füttern, pflegen, streicheln, nach draußen gehen, spielen etc. Aber nicht jeder Halter hat immer Zeit dafür. Zum Beispiel, wenn er im Urlaub ist, beruf­lich auf Reisen oder so stark eingespannt, dass er immer erst spät nach Hause kommt. In solchen Fällen suchen sich die Besitzer jemanden zur Betreuung.

Die häufigsten Haustiere sind Hunde, Katzen, Kaninchen, Meer­schwein­chen, Vögel und Fische. Auch Mäuse oder Schild­kröten haben mache daheim und natürlich noch weitere und vor allem exotischere Mitbe­wohner wie Schlangen oder Vogel­spinnen :)

Was bei der Haustier­betreuung im Einzelnen auf einen zukommen kann, hängt ein bisschen vom jeweiligen Tier ab. Daher hier mal ein paar grund­sätzliche Aufgaben im Überblick:

Die "Wohnung" bzw. das Klo des Haustiers reinigen

Käfige von Kaninchen oder Meer­schwein­chen sind komplett zu ent­leeren, ggf. zusätzlich aus­zuwa­schen und mit neuem Streu und Heu bzw. Sand bei Vögeln zu versehen. Katzenklos müssen ebenfalls gesäubert oder geleert und dann mit frischem Katzenstreu befüllt werden. Bei Aquarien sind die Scheiben oder der Filter zu säubern. Einen Wasser­wechsel machst du eventuell besser mit dem Halter zusammen. Bei Terrarien ist die Reinigung sehr vom jeweiligen Tier abhängig und im Einzelfall mit dem Besitzer zu klären. Natürlich musst du dabei immer aufpassen, dass dir das Tierchen nicht abhaut oder dich auffrisst :)

Futter auffüllen bzw. füttern

Natürlich muss dein Pflegetier regelmäßig fressen und auch was zu trinken bekommen. Manche mögen es auch, gefüttert zu werden, wie z.B. Kaninchen oder Meer­schwein­chen, denen man eine Möhre o.ä. hinhält. Daneben kann es dann auch hier und da mal ein Lecker­chen geben. Manche Tiere benö­tigen zudem Medi­ka­mente. Diese sind im Regel­fall unter das Futter zu mischen.

Das Tier pflegen

Bei Haustieren mit Fell ist es wichtig, dieses von Zeit zu Zeit zu bürsten, was die meisten auch als sehr angenehm empfinden. Wenn du dies nicht draußen, sondern nur in der Wohnung machen kannst, sollten die Haare hinterher nicht überall rumfliegen. Hunde müssen zudem auch ab und zu gewaschen werden. Ob das ebenfalls in deinen Aufgaben­bereich fällt, ist mit dem Halter zu klären.

Spielen, kuscheln oder ausführen

Wenn das Tier eh schon die meiste Zeit des Tages allein zu Hause ist, freut es sich natürlich über deine Gesell­schaft und über Beschäf­tigung. Ok, außer Fische vielleicht :) Sei es, dass du mit 'ner Katze spielst oder das Kaninchen streichelst. Auch der eine oder andere Vogel mag es, gekrault zu werden. Hunde müssen darüber hinaus nach draußen, um ihr Geschäft zu verrichten, sich zu bewegen bzw. auszutoben. Oft kann man auch das Spielen mit dem Füttern oder der Pflege kombinieren.
Natürlich ist es immer ein bisschen vom Charakter, Alter und auch der Tagesform des Haustiers abhängig, ob es spielen oder bekuschelt werden will. Wenn es da absolut keine Lust drauf hat, muss man das auch respek­tieren und es in Ruhe lassen. Aber das wird die der Halter vorher sicher auch mitteilen.

Eventuell wirst du zusätzlich damit betraut, Tier­futter oder andere "Ver­brauchs­materi­alien" einzukaufen oder im Bedarfs­fall mit dem Tier zum Tierarzt zu gehen.

Wenn der Besitzer länger weg ist, kannst du das Tier ggf. auch für diesen Zeit­raum mit zu euch nach Hause nehmen, damit es nicht so lange allein ist. Bei Käfig­tieren wie Kaninchen oder Meer­schwein­chen ist das relativ einfach machbar. Katzen tun sich mit einer "Umsiedlung" schon schwerer, weil sie sich nicht so schnell an eine neue Umgebung gewöhnen. So was solltest du aber vorher auf jeden Fall mit deinen Eltern absprechen und nicht einfach ein Kanin­chen anschleppen ;)

Wenn Haustierbetreuung was für dich sein könnte, ist natürlich Grund­voraus­setzung, dass du tierlieb bist und absolut zuver­lässig. Immerhin übernimmst du die Verant­wortung für ein Lebe­wesen, dass sich nicht selbst ernähren kann. Darüber hinaus muss dir der Besitzer vertrauen können, da du Zugang zu seiner Wohnung bzw. seinem Haus erhältst. Zuver­lässig­keit bedeutet hier aber auch, dass du dich an die Zeiten hältst, die mit dem Besitzer verabredet sind und dich um das Tier kümmerst wie besprochen.

Hast du bereits Erfahrungen mit eigenen Haus­tieren oder der Betreuung anderer gesammelt, ist das natür­lich ein Vorteil. Dir muss aber auch die Tierart liegen. Wenn du mit Katzen nichts anfangen kannst, ist es nicht sinnvoll, sie zu betreuen.

Passende Stellenangebote kannst du in der Tages­zeitung oder im Internet finden. Vielleicht gibt es ja bei dir in der Nähe eine Tier­hand­lung oder einen Fach­markt für Heim­tier­bedarf, wo entspre­chende Stellen aushängen. Oder wo du die Möglich­keit hast, selbst einen Aushang zu machen. Auch in Super­märkten, die ein schwarzes Brett für Kunden haben, könnte es sich lohnen.

Dein zeitlicher Aufwand kann durchaus eine Stunde pro Tag bzw. pro Einsatz liegen. Wenn du dafür 6 bis 8 Euro aushan­delst, kommt so ein ordent­licher Zusatz­ver­dienst pro Monat für dich zusammen. Diesen Schülerjob darfst du übrigens – laut Jugend­arbeits­schutz­gesetz – schon mit 13 Jahren ausüben, da es eine Beschäf­tigung im privaten Bereich ist.

Falls dir zu Hause kein eigenes Haustier erlaubt ist, ist dieser Job überdies eine schöne Möglichkeit, sich dennoch um ein Tier zu kümmern.

„Haustier­betreuung“

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