Bild Regalauffüller als Schülerjob

Schülerjob: Regalauffüller

Bild Regalauffüller als Schülerjob
Bild: istockphoto #516505855

Da sich die Regale in Geschäften und Super­märkten den Tag über leeren, müssen diese regel­mäßig wieder auf­ge­füllt werden. Neben dem norma­len Ver­kaufs­perso­nal kümmern sich in erster Linie Regal­auf­füller um den Nach­schub.

Der Job besteht also darin, zu schauen, welche Waren fehlen, um diese dann aus dem Lager zu holen und neu in den Rega­len zu plat­zieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Pro­dukte ordent­lich einsor­tiert werden, also an der vor­gesehe­nen Stelle, mit der Vorder­seite nach vorne und gerade aus­gerich­tet.

Ordnung ist der halbe Job...

Und auch sonst bist du für eine anspre­chende Optik der Waren ver­ant­wortl­ich. Ver­packun­gen, die krumm und schief in den Rega­len stehen, stellst du wieder richtig hin. Pro­dukte, die ganz woanders gelandet sind, bringst du wieder an ihren vorgese­henen Platz. Beschä­digte oder ver­schmutzte Waren sortierst du ganz aus, gleicher­maßen wie Lebens­mittel, die abge­laufen sind.

Grundsätzlich gilt für die Waren­präsenta­tion, dass die Pro­dukte immer vorne an der Regal­kante aufzu­bauen sind, damit jeder Kunde dran­kommt und die Regale voll und ordent­lich aussehen. Eben­falls wissenswert ist, dass der Nach­schub immer hinter die Pro­dukte kommt, die noch im Regal sind. Das nennt sich "FiFo-Prinzip" und ist vor allem bei Lebens­mitteln absolute Pflicht.

Neben den Aufgaben in den Verkaufs­räumen können dir noch Tätig­keiten im Lager über­tragen werden wie Lager­bestand zählen, Ver­packungs­mate­rial zer­legen oder allgemeine Auf­räum­arbei­ten. Even­tuell setzt dich dein Arbeit­geber auch bei der jähr­lichen Bestands­auf­nahme als Inventur­hilfe ein. Denn wenn einer die Produkt­palette gut kennt, dann der Regal­auf­füller (übrigens auch Waren­ver­räumer genannt).

... anstrengend ist die andere Hälfte

Da du bei diesem Schülerjob die ganze Zeit auf den Beinen bist und Waren durch die Gegend schleppst, solltest du einiger­maßen fit sein. Darüber hinaus musst du dich ständig knien, bücken und hin­hocken. Falls du unter Rücken­schmer­zen leidest, ist der Job eher nichts für dich. Und wenn du keine hast, bekommst du bei diesem Job welche ;)

Wegen der körperlichen Belastung werden meist erst Schüler/innen ab 16 Jahren als Regal­auf­füller einge­stellt. Mit ein bisschen Glück findest du viel­leicht auch schon mit 15 'ne Stelle. Je nach Geschäft bist du nach­mittags oder am frühen Abend im Ein­satz und unter­stützt als Aus­hilfe die ange­stell­ten Verkäufer/innen. Manchmal aber auch erst nach Laden­schluss, wenn keine Kunden mehr da sind.

Große Handels­unternehmen und -ketten kannst du bei der Jobsuche im Regel­fall außen vor lassen, da diese fast immer mit spe­ziellen Dienst­leistern zusammen­arbei­ten, die den Regal­service über­nehmen. Deine Chancen stehen daher bei klei­neren Geschäf­ten besser. Der Ver­dienst liegt bei 8 bis 9 Euro pro Stunde. Wenn dein/e Chef/in sieht, dass du flott und trotz­dem sorg­fältig arbei­test, könnte noch ein Euro mehr für dich raus­sprin­gen.

„Regalauffüller“

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